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Warum ist der Schweizer Psychoanalytiker Paul Parin (1916-2009) auch Jahre nach seinem Tod um so viel populärer als beispielsweise seine deutschen Kollegen Alexander Mitscherlich und Horst-Eberhard Richter, deren Werk ebenfalls stark sozialpsychologisch ausgerichtet war? Liegt es daran, dass Parin zusätzlich noch ein Ethnopsychoanalytiker und ein formidabler Schriftsteller mit einem umfangreichen, hauptsächlich der schönen Erinnerungs- und Reiseliteratur gewidmeten Werk war? Jedenfalls bekennt sich auch der Rezensent als Anhänger seiner Fangemeinde und ist von daher dankbar für die mit großer Sachkunde und Liebe von Johannes und Michael Reichmayr in Wien veranstaltete 19-bändige Werkausgabe, von der bisher die ersten vier Bände erschienen sind. Drei davon werde ich nur kurz erwähnen, da sie für unser Fachgebiet weniger relevant sind, den Briefband detaillierter vorstellen.
Der erste Band mit Erzählungen und Essays »Die Jagd - Licence for Sex and