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Marco Conci ist ein Begeisterter. Er gehört zu den Psychoanalytikern, die bereit sind, der Psychoanalyse einen Gutteil ihrer Lebenszeit zu widmen, und auch zu denen, die für die Sache der Psychoanalyse einen Plan haben, um nicht das Wort Mission zu benutzen. Er hat sich bereits vor seiner psychoanalytischen Ausbildung in Mailand 1988, als er noch ausschließlich als Psychiater tätig war, um die Verbreitung psychoanalytischer Schriften unter anderem von J. Cremerius, durch eigene Übersetzungen ins Italienische bemüht. In der Zeitschrift Psicoterapia e Scienze Umane sind viele seiner Artikel, Übersetzungen und Rezensionen erschienen, später etliche Artikel in der Zeitschrift der International Federation of Psychoanalytic Societies (IFPS) International Forum of Psychoanalysis. Auf Anregung von Stephen Mitchell begann er, ein Buch über Harry Stack Sullivan zu schreiben, das 2000 erschien. Seit dem 8. Forum der IFPS in Rio de Janeiro 1989 besuchte er die Tagungen der IFPS, seit 1994 gehörte er zu den Assistant Editors der Zeitschrift der IFPS, seit 2007 ist er dort zusammen mit seinem Athener Kollegen Grigoris Maniadakis Chefredakteur. Concis Plan für die Psychoanalyse ist es, die Internationalität und auch die Interdisziplinarität auszubauen, die ihr seit ihrer Entstehung entspricht. Conci hat enge Beziehungen zu der Psychoanalyse in New York, vor allem zum William Alanson White Institute. Er hat in Italien studiert, Lehranalysen gemacht, selbst gelehrt und psychoanalytische Tagungen initiiert. 1999 hat er sich als Psychoanalytiker in München niedergelassen, seit 2002 ist er Mitglied der DPG, seit 2010 Mitglied der International Psychoanalytical Association IPA. In New York und München fand er etwas, das er in Italien vermisste, eine psychoanalytische Tradition. In Italien wurde die Psychoanalyse erst in den 1970er-Jahren populärer und viele italienische Psychoanalytiker lesen bis heute Freud nicht im Original (vermutlich tun das aber auch viele englischsprachige Kollege