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Das diesjährige Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse fand in ungewohntem Setting und mit einer Neuerung statt: Michael Schröter hatte nach langjähriger Leitung gemeinsam mit Thomas Aichhorn die Organisation des Symposions an das neu zusammengesetzte Komitee aus Andrea Huppke, Ludger M. Hermanns und Rainer Herrn, der bereits vorher dabei war, übergeben. Das neue Komitee hatte sich infolge der COVID-19-Pandemie für eine digitale Durchführung des Symposions per Zoom entschieden und das Programm durch leichte zeitliche Verkürzungen der Referate angepasst. Die digitale Durchführung ermöglichte zusätzliche Anmeldekapazitäten, so dass mit mehr als 140 Personen die höchste Anmeldezahl seit Beginn des Symposions im Jahre 1987 erreicht wurde. Inhaltlich wurde ein reichhaltiges Programm mit folgenden Schwerpunkten geboten: Drei eindrucksvolle Lebensschicksale von Frauen aus dem Kreise Freuds und das engagierte Lebenswerk eines schweizer Psychoanalytikers, Beiträge zu Freuds Biografik und zu relevanten psychoanalytischen Konzepten mit Praxisbezug und historischer Einbettung.
Der einleitend besonders gewürdigte Ehrengast stammte dieses Mal aus dem »eigenen Kreis«. Albrecht Hirschmüller (Tübingen) sprach über »Maggie Haller, eine Patientin Freuds. Versuch einer Rekonstruktion«. Da dieser Beitrag im aktuellen Heft abgedruckt ist, sei hier nur kurz auf ihn verwiesen. Gleiches gilt für den Vortrag von Thomas Kurz (Zürich) »Unerkennbar selbst für die Freunde - Biographisches zu Elisabeth Naef-Rosenbaum«. Die Vorträge von Simon Duckheim (Gießen) zu »Annemarie Dührssens Plädoyer für eine realitätsgerechte Psychoanalyse im Kontext ihrer Wirksamkeitsstudien« und von Felicitas Soehner (Düsseldorf) »Zwischen Nichtwahrnehmung, Ablehnung und Anerkennung - die Frage der Perzeption psychotherapeutischer Konzepte in biographischen Interviews« wurden bereits im letzten Heft von LUZIFER-AMOR im Themenschwerpunkt 50 Jahre Psychiatrie-Enquete veröffentlicht. Die Vorträge von Claudia Frank (Stu