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Zunächst möchte ich Herrn Michael Giefer für die Übersetzung dieser Arbeit ins Deutsche danken. Bei der Materialsammlung wurde ich von Michael Windholz und seiner Schwester Suzanne Model aus San Francisco unterstützt. Einige Dokumente verdanke ich auch dem Psychologiestudenten Matúš Zelieska, der einige Archive durchsuchte. Sehr hilfreich waren für mich die Materialien, die mir die Bibliothekarin Nellie Thompson aus den Archiven der A. A. Brill Library, New York Psychoanalytische Gesellschaft und Institut zur Vefügung stellte. Brian Canty von der American Psychoanalytic Association (APSA) half mir auch mit Informationen zur Mitgliedschaft von Jan Frank. Ich möchte auch dem Staatsarchiv in Banská Bystrica, dem Archiv in Rimavská Sobota danken. Frau Alethea Drexler von der Texas Medical Center Library, wohin die Materialien der Menninger Clinic in Topeka gebracht wurden, war ebenfalls hilfreich.
Jan Frank (1902-1985) war einer jener Psychoanalytiker, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft 1939 die Tschechoslowakei verließen, um ihr Leben vor der deutschen Besatzung zu retten. Er überlebte den Krieg in Großbritannien, entwickelte seine psychoanalytische Karriere aber erst in den USA. Er war nicht nur Psychoanalytiker, sondern wirkte auch als Psychiater und Neurologe. Er scheute sich nicht, unkonventionelle Ansichten über das Konzept der klinischen Psychoanalyse in seiner Zeit zu verbreiten. Er gehörte von Anfang an zu den wenigen Analytikern, die davon überzeugt waren, dass die damalige sogenannte Standardtechnik im Sinne der Ich-Psychologie nicht für alle Patienten geeignet war, insbesondere nicht für sogenannte ambulante Psychosen und schwere Persönlichkeitsstörungen. Frank war überzeugt, dass die analytische Arbeit mit ihnen eine Modifizierung der Technik und Individualisierung erforderte. In den 1950er-Jahren waren seine Ansichten nicht ganz unumstritten (sowohl Eissler als auch Hartmann schätzten Franks Originalität, hielten seinen Ansatz für die Arbeit mit schwierigen Patienten jedoch für fragwürdig). Frank war davon überzeugt, dass auch die Anwendung von Standardtechniken nicht steril, sondern menschlich und empathisch sein sollte. Er war der Überzeugung, dass der gelegentliche Einsatz von erzieherischen und unterstützenden Maßnahmen, wenn nötig, zur analytischen Technik gehören sollte. Frank hat nicht viel veröffentlicht, aber er genoss die kritischen Diskussionen mit Kollegen über ihre analytischen Themen. Frank war einer der amerikanischen Ich-Analytiker, der als Arzt ausgebildet war und einen großen Einblick in Literatur und Kunst hatte, was er in Form von verschiedenen Metaphern in seinem psychoanalytischen Denken nutzte.