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Im Zentrum des Artikels steht die Einordnung der Geschehnisse innerhalb der sich etablierenden Institutionalisierung der Psychoanalyse von 1908 bis zum Zeitpunkt der Tagung im April 1924. Ab 1922 drohte durch die zunehmenden Veränderungen der praktischen und theoretischen Ansichten von Otto Rank und Sandor Ferenczi ein Schisma zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Psychoanalyse in der breiten Öffentlichkeit sukzessive Ansehen erwarb. Zusätzlich wurde durch Freuds 1923 diagnostizierte Gaumenkrebserkrankung und seiner folgenden Absenz bei den Internationalen Psychoanalytischen Kongressen die mit den fachlichen Auseinandersetzungen amalgamierte Frage des/der Erben Sigmund Freuds an der Spitze der Psychoanalyse virulent. Und dann kam es zur groß angekündigten Diskussion am Salzburger Kongress im April 1924.
1924: What was in the air at the time. A brief psychohistorical classification