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Der Beitrag widmet sich der methodologischen Skizze einer psychoanalytischen Konzeptforschung, die das »raumzeitliche Eigenleben« der Konzepte berücksichtigt. Am Beispiel der Freudschen Formulierung des »einzigen Zugs« (bzw. der Identifizierung damit), die von Lacan als »einzelner Zug« in einen anderen theoretischen Kontext gestellt worden ist, wird aufgezeigt, wie sich ein Konzeptverständnis und ein Konzeptgebrauch über die Zeiten (1921 bzw. die 1950er-/60er-Jahre) und über die psychoanalytischen Regionen und damit Denktraditionen (Wien/Paris) wandelt und dadurch dem Konzept Wesentliches zutage tritt.
The single trait on a train ride between Vienna and Paris. Connections and alternate routes of conceptual research in psychoanalysis