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Das gut ausgestattete Buch von F. Dan-bar, Dozentin an der Columbia-Universität, erschien im Jahre 1943 in New York und erlebte bereits 1945 Seine dritte Auflage. Das kann mit Recht als Zeichen eines Steigenden Interesses für die in ihm behandelte Problematik gewertet werden, wie wir es auch in Unterhaltungen mit amerikanischen Kollegen beobachten können. Der kleine Kreis deutscher Ärzte, dem das Werk bisher zur Verfügung stand, begrüßte es mit freudiger Überraschung und hatte die Genugtuung, in dem Land der großen MöglichkeitenWeggenoiSsen anzutreffen, die unter äußerlich günstigeren Verhältnissen Untersuchungen über psychosomatische Beziehungen aufgestellt hatten, wie sie in Deutschland besonders von Viktor von Weizsäcker und seinen Mitarbeitern seit zwanzig Jahren betrieben werden. Die Bedeutung des Buches, charakterologische und psychische Beziehungen zu organischen Krankheiten über eine lange Zeit an einer relativ großen Zahl von Kranken untersucht zu haben, und die Unmöglichkeit, die Ergebnisse in der nächsten Zeit einem größeren deutschen Publikum in die Hand zu geben, rechtfertigen eine ausführlichere Besprechung. Trotz des zur Verfügung gestellten Raumes wird sich das Referat darauf beschränken müssen, einen allgemeineren Überblick und einige uns besonders wichtig erscheinende Daten zu bringen und viele, nicht unwesentliche Einzelheiten außer acht zu lassen.
Nach den Worten der Verfasserin handelt es sich bei dem Werk nicht um ein Lehrbuch wie in der. Anatomie oder Physiologie, sondern erst um den „Embryo“ eines Lehrbuches. Sein Inhalt gliedert sich in einen allgemeinen methodisch-technischen Teil, in die Darstellung verschiedener Krankheitsbilder und in einen theoretischen Abschnitt. Ein umfangreicher Literaturnachweis der letzten Jahre mit über 400 Arbeiten vorwiegend englischer und amerikanischer Autoren bedeutet eine wertvolle Bereicherung.
In der Einleitung weist die Verfasserin darauf hin, daß der Student sehr viel über die großen Krankheitsbilder der k