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Nach achtjährigem Schweigen ist das Buch: Der Partner Gottes die erste größere Veröffentlichung des Frankfurter Soziologen und Psychotherapeuten Ernst Michel. Dem zweitgenannten Beruf widmete er sich während jener Jahre, in denen ihm eine Wirkung in der Öffentlichkeit wegen der Zeitverhältnisse nicht mehr möglich war. Die Darstellung gibt einen gedanklichen Klärungsversuch all dessen, was dem Verfasser während jener stillen und doch so bewegten Zeit an Fragen und Problemen entgegentrat. Und er wollte die christliche Antwort darauf finden. Es geht ihm darum, „für unsere Zeit auf die Zukunft hin Wege zu weisen, die in das lebendige Realverhältnis zur christlichen Wahrheit zu führen vermögen, und die der Mensch, der zur Heimkehr berufen und gereift ist, in gelöster Freiheit, - ohne Krampf, ohne Stilisierung und ohne Stelzen - gehen kann“.
Michel gliedert sein Buch in zwei Hauptteile, den ersten, theologischen vom „Tragenden Grund der christlichen Existenz“ und den zweiten anthropologischen, der Aspekte zu einer christlichen Anthropologie gibt. Kritik und Wertung des ersten Teiles muß Theologen überlassen werden, wir beschränken uns hier auf die Herausstellung der für die spätere Anthropologie wesentlichen Gesichtspunkte. Aber gerade für den Leser ohne theologisches Fachwissen hat die Lektüre des ersten Teiles etwas Weckendes und Aufrüttelndes. Wenn er ernstlich bemüht ist, eine Möglichkeit zu finden, christliche Wahrheit und die Welt des 20. Jahrhunderts wieder in ein lebendiges Gespräch zu bringen, so wird ihm hier eine wirkliche Hilfe geboten. Michel nennt sein Buch in