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Der Verfasser nennt die kleine Schrift einen Grundriß der Fragen und Antworten, um die sein Bemühen seit 25 Jahren ging. Dadurch ist sie dem Buch „Der Partner Goltes“ wesensverwandt, und ihr zweiter Teil, der Vortrag: „Die Wellform des christlichen Glaubens“ ist unmiltelbar aus dessen Gedankenkreis entstanden. Michel fordert eine Revision des theologischen Personbegriffes auf Grund der Ergebnisse der Tiefenpsychologie. Erhellend sind die Ausführungen: „Kirche und soziale Frage“, wo dem „römischen Katholizismus“ des 19. Jahrhunderts zu wenig
„produktive Feindesliebe“ vorgeworfen wird gegenüber der geschichtlichen Macht der Arbeiterbewegung. Auch in diesen Ausführungen ist es eins der Hauptanliegen des Verfassers, immer wieder darauf hinzuweisen, daß in unserer „religiös unbegabten ‚Zeit „vom christlichen Glauben aus Religion auf Abbau gestellt ist“.