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Die Bücher Thomas Rings füllen eine wichtige Lücke im kosmobiologischen Schrifttum aus: in konsequentem Aufbau gibt er in „Das Sonnensystem — ein Organismus“ eine neue und lebendige Anschauung der astronomisch-physikalischen Verhältnisse unseres Sonnen systems. Ihren „Sinn“ jenseits der rein empirischen Zahlen und Werte vermittelnd, vertritt er im „Lebewesen im Rhythmus des Weltraums“ in fundierter Ausführung und unter Heranziehung breiten Materials, das auch auf den Forschungen von Kritzinger, Francé, Hellpach, von Uexküll und andere fußt, den Leitgedanken dieses Buches, daß der Lebensrhythmus des organischen Lebens im Einklang mit kosmischen Perioden verläuft. Und in „Der Mensch im Schicksalsfeld“, der bisher letzten seiner Veröffentlichungen, werden die gewonnenen Erfahrungen auf breiter Basis ausgebaut zu einem großartigen Bilddes Aufbaues unseres Weltsystems.
Was in diesen Büchern — in vieler Hinsicht erstmalig — versucht und gegeben wird, ist eine Beweisführung der astrologischen (kosmobiologischen) Überlieferung auf exaktwissenschaftlicher Basis, vom Physikalischen und Biologischen her. Die wichtigsten Resultate, zu denen Ring in diesem Buche kommt, lassen sich etwa in folgenden Sätzen zusammenfassen: unser Weltsystem mit seinen Gesetzmäßigkeiten ist „die ordnungshafte Seite des Organischen, in der es mit dem Anorganischen zusammenhängt“. „Die innere Ordnung einer Lebensdynamik kann zur äußeren Dynamik nur im Entsprechungs- nicht im Ableitungsverhältnis stehen“ (Seite 276). Haben wir im naturwissenschaftlichen Zeitalter vor allem Naturgesetze entdeckt und aufgestellt, so geht es der Kosmobiologie (Astrologie) um anderes: um das Erfassen des Sinnzusammenhangs aller Erscheinungen, um den „Naturplan“; „wer von einem Naturplan spricht, behauptet, daß diese Ordnung die Existenz des denkenden Geistes und der Dinge, die er denkt, im vorhinein beherrsche“. (Seite 281.) Um diese Behauptung belegen zu können, muß die sie bestätigende Erfahrung „an einem