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An Hand einer eingehenden Analyse der Anamnese von zwei schizophrenen Patienten werden die Beziehungen zwischen den üblichen Entwicklungsstadien des Kindes und seiner besonderen Erlebnisse und Eindrücke einerseits und der Psychopathologie der Patienten andrerseits erörtert. Es wird auf die Berechtigung sowie auf die Grenzen des Begriffs „Regression“ in der schizophrenen Psychopathologie hingewiesen. Nur in seltenen Fällen schiene die Regression die ganze Persönlichkeit zu ergreifen in Form von kindlicher Sprache, kindlichem Benehmen und Fühlen. Meistens sei nur ein Teil (mehr die affektive als die nicht-affektive Sphäre) der Persönlichkeit betroffen, oder es zeigen sich nur ganz in der Kindheit verwurzelte Einzelprobleme, die durch die spätere Entwicklung eine sekundäre „Färbung“ erhalten. Besonders die sexuelle Fürbung der schizophrenen regressiven Manifestation (von genitalen zu prägenitalen Konflikten und schließlich zu Wiedergeburtsideen) sprächen dafür. Gleichzeitig zeigt der Krankheitsverlauf bei der einen Kranken eine zunehmende Schwächung der Verdrängung von angstneurotischen über zwangsneurotische zu erregt-depressiven und schließlich schizophrenen Symptomen. In diesen letzten Stadien sind alle Verdrängungskräfte gelähmt und alle verdrängten Probleme und Konflikte brechen ins Bewußtsein der Kranken ein und könnten ihren außerordentlichen Erregungszustand erklären. — Im ganzen seien die Kenntnisse von der Genese der schizophrenen Psychopathologie noch sehr unvollständig. — Die sehr interessante Arbeit gibt zudem gute Literaturhinweise.