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Im Objekt der Psychologie verbindet sich das Geheimnis der beseelten Leiblichkeit mit demjenigen der geistigen Existenz. In jeder Funktion, in jeder sichtbaren Äußerung hat diese Verbindung eine eigene Erscheinungsweise, nie evidenter als dort, wo eine beseelte Bewegung zum Ausdruck des Menschlichsten im Menschen wird, Ausdruck seiner Freude am Dasein in der Welt.
Rede ich heute über das erste Lächeln des Kindes, le sourire, das subridere, dann geschieht dies im Bewußtsein einer Konfrontierung mit einem zweifachen Mysterium, in das die biologischen und psychologischen Wissenschaften einzudringen versuchen. Betrachtet die erste den Menschen als einen Teil der lebenden Natur, so versteht ihn die zweite als Träger des Geistes. So zwingt uns das konkrete Phänomen des Lächelns, nach Ürsache und Genese, wie auch nach Wesen und Sinn zu fragen.
Der Begriff der Natur als eine unfreie Seinsweise in der Zeit impliziert die Gewißheit, daß jede Änderung von der vorhergehenden Konstellation bestimmt wird. Richtig sagt van Melsen: „Physik ist und bleibt Ursachenkenntnis, genau in der gleichen Weise, wie die alten Philosophen dies hinsichtlich der Physik angaben.“1)
Die lebende Natur aber erscheint im Gegensatz zur leblosen in Formen, die selber werden und vergehen und so, wenn sie sich auch verändern, doch Dauerhaftigkeit besitzen. Ergibt sich schon daraus eine Unterscheidung im Wesen und in der Erscheinungsweise, in der Ursache und Voraussetzung, welche die Idee einer Entwicklung in sich schließt, so wird die genetische Betrachtung in der biologischen Wissenschaft fast völlig zu einer Beschreibung der sich folgenden Phasen, zu einer Feststellung der Veranlassungen und Bedingungen an Metamorphosen und der Regeln, die sich empirisch herausstellen. Nie gelingt es wie in der Physik, das Spätere aus dem Vorhergehenden zu erklären, sondern die unentwickelte Form ist nur aus der entwickelten verständlich.
Gilt das schon vom Werden des Körpers, so auch a fortiori im Gebiete der geformten fun