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Vorbemerkung: Die drei Krankengeschichten, zu deren Darstellung ich Herrn Dr. Janz angeregt habe, stammen von Kranken unserer Klinik, in der sie sich, von anderer Seite eingewiesen, zur Beurteilung und Behandlung aufgehalten haben. Zwei von diesen Kranken wurden auch in der klinischen Vorlesung ausführlich besprochen.
Am strengen Maßstab tiefenpsychologischer Analyse gemessen, sind diese Krankengeschichten unvollständig, da eine solche analytische Erhellung der Lebensgeschichte der Kranken nicht vorgenommen wurde. Mßglich auch, daß auf der somatischen Seite ein Kritiker die eine oder andere Lücke im Status zu bemãngeln hat. Wie weit in diesen Grenzen und unter den Bedingungen klinischer Arbeitsweise Einblick in psycho-somatische Zusammenhänge zu gewinnen ist, darüber vermögen diese aus dem Zusehen und Zuhören entstandenen Krankenberich, e Auskunft und Rechenschaft zu geben.
Die Anfälle, an denen die Kranken litten und deren Geschehen im Mittelpunkte dieser Arbeit steht, gehören dem epileptischen, dem tetanischen und dem hysterischen Formenkreise an. Damit greift die Arbeit auch in die Diskussion um die drei für die neurologische Klinik grundlegenden Kategorien organisch — funktionell — psychogen ein, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich zum Thema geworden ist.
Die Anfälle, deretwegen die Kranken uns aufsuchten, entstammten jeweils einem der drei großen nosologischen Territorien der Neurologie, in denen sich krisenhaft motorische Entladungen abspielen: dem epileptischen, dem tetanischen und dem hysterischen. Was ihre Darstellung nebeneinander rechtfertigt, ist neben der Eindringlichkeit, mit der sich in ihnen eine innige Verknüpfung von Lebensgeschichte und Krankengeschichte kundgibt, die Beziehung der Krankheitsäußerungen zu einem Affektgeschehen — dem der Wut. Da es nicht unsere Absicht sein kann, aus drei Krankengeschichten Gesetzmäßigkeiten ableiten zu wollen, etwa der Korrelation zwischen einem speziellen Affekt und einem ihm zuzuo