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Die im 4. Jahrgang erscheinende argentinische Zeitschrift, die von der verhältnismäßig jungen argentinischen Zweigstelle der Internationalen Psychoanalytischen Gesellschaft in Buenos Aires herausgegeben wird, bringt in den drei uns vorliegenden Heften (4. Jahrgang, Heft 1, 2, 3) neben zahlreichen Übersetzungen hervorragender Autoren der Freudschen Richtung (darunter auch Freud selbst „Die endliche und die unendliche Analyse“) Originalarbeiten argentinischer Psychoanalytiker, die großenteils dem Redaktionskomitee selber angehären. Enrique de Pichon Rivière äußert sich in seinem Beitrag zur psychoanalytischen Theorie der Schizophrenie, in welchem er vier Symptomgruppen für das Gesamtbild der Krankheit verantwortlich macht. Die Verdrängung und mit ihr in Zusammenhang das Aufhären der Bewußtseinsaktivität, das Gefühl einer grundstürzenden inneren Veränderung, Angsterscheinungen führen zu jener schizophrenen Katastrophe, die von Freud als Weltuntergang des Schizophrenen beschrieben worden ist. Die zweite Gruppe von Symptomen zentriert sich um die erhöhte Suggestibilität, automatischen Gehorsam, Echopraxie, Echolalie und so weiter, die dritte Gruppe bezieht sich auf die nie fehlende homosexuelle Wendung der Libido, die vierte betrifft die Regression, den Abbau der schon erreicht gewesenen Entwicklung, unter Umständen bis zur Haltung und zu den Gewohnheiten des Kleinkindes. Luisa G. de Alvarez de Toledo berichtet über Examensangst. Eine Reihenuntersuchung examensängstlicher Patienten ergab regelmäßig sehr starke Vaterbindung und entsprechende Lebensunsicherheit, Selbstbestrafung für unbewußte Aggression gegen den zugleich verehrten und gehaßten Vater durch eine masochistische Haltung gegenüber Examinatoren, die als strenge Vaterfiguren auftreten. Es fand sich bei der Analyse Angst vor der Öffentlichkeit, exzessiver Narzißmus, ein hoher Prozentsatz von Impotenz und in manchen Fällen eine enge Beziehung zwischen Arbeitshemmung und mangelhafter Entwicklung der Ichstruktur. Ei