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Die der Studiengesellschaft für praktische Psychologie angehörige Gruppe der Psychotherapeuten konstituierte sich, nachdem bereits auf der Pyrmonter Tagung im vergangenen Herbst die nötigen Vorbereitungen getroffen worden waren, nunmehr endgültig am 22. April 1948 auf einer Tagung in Goslar als Ärztlche Arbeitsgemeinschaft für Psychotherapie. Diese Tagung ging der sich unmittelbar anschließenden zweiten Tagung der Studiengesellschaft für praktische Psychologie voraus. Mit Rücksicht auf deren umfangreiches wissenschaftliches Programm war diesmal von wissenschaftlichen Referaten Abstand genommen, so daß organisatorische und die so dringenden berufsständischen Fragen ausgiebig erörtert werden konnten. Zunächst erfolgte die Wahl des Vorstandes, dem als erster Vorsitzender Kühnel, Hannover, ferner Mohr, Düsseldorf und Mauz, Hamburg, angehören. Der Beirat setzt sich zusammen aus den Herren Jores. Hamburg, Kemper, Berlin, Schulte, Bremen, Schultz-Hencke, Berlin, Störring, Göttingen, Wolff, Pyrmont.
Nachdem der erste Vorsitzende einen Bericht über die der Konstituierung vorausgegangenen Tatsachen gegeben hatte (vgl. PSYCHE I/4) und hierbei auch auf die bereits bestehenden Arbeitsgruppen in Berlin, München, Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt hingewiesen hatte, berührte die allgemeine Aussprache sämtliche derzeit aktuellen Fragen, so insbesondere die der Voraussetzungen für die Ausübung der Psychotherapie, ihre Stellung im Rahmen der Medizin und der Wissenschaften überhaupt (womit auch die Frage der nichtärztlichen Psychotherapeuten angeschnitten war), die Fragen, die mit einer künftigen Ausbildung verbunden sind, dann mehr organisatorische Fragen wie die der beruflichen Angliederung, sowie wirtschaftliche Fragen, wie sie sich aus den derzeit schwebenden Verhandlungen mit den Ärztekammern beziehungsweise den Sozialversicherungsträgern ergeben. Da all diese Fragen in Berlin bisher am weitesten vorgetrieben, zum Teil bereits gelöst sind, wurde Kemper, Berlin zu einem Beri