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Vom 16. bis 21. August tagte in London der dritte Internationale Kongreß für psychische Hygiene,1) an dem auch einige deutsche Psychologen und Ärzte, dank der Großzügigkeit des englischen Foreign Office, das für die Reisekosten und den Aufenthalt aufkam, teilnehmen konnten. Die zwei vorhergehenden Kongresse, 1930 in Washington und 1937 in Paris, standen nicht wie dieser so unmittelbar unter dem Eindruck des vergangenen Krieges und der Gefahr seiner Wiederholung. Seit 1937 hat sich, besonders in den angelsächsischen Ländern, die „psychische Hygiene“, beeinflußt durch die großen Fortschritte der Sozialwissenschaften, sehr stark entwickelt und mehrere Grenzgebiete einbezogen.
Die seit Sommer 1947 ausgegebenen „Bulletins“, die die Grundlagen aller späteren Diskussionen und Reden bildeten, erwiesen sich für die vorbereitende Arbeit als äußerst nützlich. Sie ermöglichte den unter der Leitung von Professor J. R. Rees stehenden Kongreß, erst die fruchtbare und lebendige internationale Zusammenarbeit. Die zweijährige, bisher präparatorische Arbeit der etwa 300 Diskussionsgruppen, von denen jede Teilnehmer verschiedener Berufe umfaßte, wird auch nach Abschluß des Kongresses fortgesetzt. Erst wenn man sich in die „Bulletins“ vertieft, die zusammenfassend später veröffentlicht werden sollen, wird der praktische Erfolg und die Arbeit des Kongresses verständlich, die für den uneingeweihten