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Am 24. April 1948 wurde in Zürich als Lehr- und Forschungsstelle für Komplexe Psychologie das C. G. Jung-Institut gegründet.
Präsident des Institutes ist Professor Dr. C. G. Jung. Im Patronat sind Delegierte der Psychologischen Clubs von London, New York, Paris, San Franzisko, Los Angeles, Zürich und Basel vertreten.
Im Lehrplan des Institutes sind unter anderem Vorlesungen über „Einführung in die Grundlagen der Komplexen Psychologie“, „Symbol und Archetypenlehre“, „Die typischen Einstellungen und die Bewußtseinsfunktionen“, „Psychologie der Träume“, „Der Individuationsprozeß und seine Archetypen“ sowie kasuistische Seminarien vorgesehen.
Außerdem werden Analytiker ausgebildet. Für den Erwerb des Analytikerdiploms gelten folgende Bestimmungen:
Die Diplomkandidaten müssen das 28. Lebensjahr zurückgelegt haben und akademisch graduiert sein. Ausweis über die erfolgreiche Durchführung einer dreijährigen Lehranalyse bei einem vom Institut anerkannten Analytiker. Nachweis der Durchführung von Kontrollanalysen. Erwerb der durch den gesamten sechs-semestrigen Lehrplan umschriebenen Kenntnisse. Zur Aufnahme als Diplomkandidat werden folgende Kenntnisse gewünscht: Grundbegriffe in Psychiatrie, Testpsychologie, allgemeine Bewußtseinspsychologie, Pädagogik, Biologie. Die Ausbildung wird durch ein Abschlußexamen mit mündlicher und schriftlicher Prüfung beendet.
Das Institut steht den Forschern und Studierenden sämtlicher Länder offen.