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Ekle Wiederholung …
Des Daseins Losung bleibt doch- weiter!
Daß der Mensch das „historisch empfindende“ Wesen ist und daß darin seine ihn von allem anderen Seienden unterscheidende Weise da zu sein besteht, das ist erst seit dem jungen Nietzsche mit voller Schärfe erkannt worden. Das Historisch-Empfinden bedeutet nun nicht so sehr, daß der Mensch (als ein Wesen, dem Erinnerung wesentlich ist) die Fähigkeit zur Objektgeschichte habe, sondern daß er sich selber als historisch empfindet, sich selber in seiner Historizität, seiner (inneren) Zeitlichkeit erlebt — mithin also realiter und in einem höchst innerlichen Sinne „Geschichte“ ist. Die Geschichtlichkeit macht sein „Wesen“ als Mensch aus: er hat also nicht etwa ein festes Wesen, das er — auf Grund seiner „Natur“ — gezwungen wäre, historisch zu betrachten (wie es manchmal mißverstanden wird). Kurz: Der Mensch „hat“ nicht Geschichte als etwas, das zu ihm — weil er nun einmal Mensch ist — „gehört“ (wie die Härte zum Diamanten), sondern er ist Geschichte — sein Existieren und die Realität der (gelebten) Zeit ist eine Tatsache.
Die Menschen werden nun auf sehr verschiedene Weise ihrer als gelebter Zeit, als „Geschichte“ — in ihrem „Zeit-sein“ — inne: ein Innewerden, das, wie nicht übersehen werden darf, eine verschiedene Art, realiter Zeit zu sein, einschließt. Denn es „gibt“ ja kein verschiedenartiges Strömen der Zeit an und für sich (wie eine Naturtatsache), dessen bloßer Ausdruck meine Zeiterfahrung — das heißt also jenes Innewerden — wäre: sondern damit Zeit überhaupt so oder so ströme, muß ich immer schon als ein mich in allererster Weise „auf“ Zeit Verstehender (oder nicht Verstehender — was einer Entartung des Verstehens gleichkäme) entwerfend-auslegend bei jenem Strömen „dabei“ sein. Das Strömen als solches ist — sei es wie es sei — seiner inneren Möglichkeit nach ein „bezeugtes“, und in dieser „Subjektivität“, in diesem ursprünglichen Durch-mich-Bezeugtsein gründet alles Innewerden meiner selbst als gele