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Thema: Die psychologischen Tatsachen und Probleme, die für die Industrie und das Geschäftsleben wichtig sind. Zweck: Vom Unternehmer aus gesehen: eine Nutzbarmachung der Psychologie — vom Psychologen aus gesehen: eine Benutzung des industriellen kaufmännischen
Milieus, um psychologische Probleme zu erörtern. Den Rahmein bildet der Nutzgedanke. Aber innerhalb dieses Rahmens interessiert die psychologische Erkenntnis als solche. — Die alternative Frage, ob es dem Autor um den „seelischen Menschen“ im Milieu der Arbeitsgemeinschaft oder um den Nutzen für den Unternehmer geht, den er aus der Psychologie herausholen kann, trifft nicht, weil beides haargenau zusammenfällt. Psychologie ist von vornherein als Lehre von der Anpassung an die konkreten Realitätsaufgaben aufgezogen: technische, geistig-seelische und soziologische Leistungen des Arbeitnehmers — Leistungen der Menschenbe-handlung auf Seite des Arbeitgebers. Und „Behandlung“ bedeutet wieder ebensowohl optimale „Ausnutzung“, wie menschlich ideale „Rücksich“. Denn auch das fällt zusammen: der „glücklichste“ Arbeiter ist der „nützlichste“, und in der gegenseitigen Nutzenstiftung bildet sich das beste soziale Verhältnis heraus.
Prinzipiell rangiert die empirische Tat-sachenfeststellung. (Beobachtungdes „be-have“) vor dem Systemdenken. Aber das Verhalten wird um der psychischen Hintergründe willen studiert, wobei aller-dings als Ursache des Verhaltens möglichst wieder das Verhalten von Andern oder das eigene Versagen oder Gelingen herangezogen wird. Das Seelische wird nie für sich gesetzt und aus sich selbst entwickelt, sondern immer als Beantwortung von „Reizen“ gefaßt. (Es wird aber nicht aus den Reizen „erklärt“, was unmöglich wäre, weil der Begriff des „Reizes“ die Spontaneität der Stre-bungen voraussetzt. Die Haltung ist nicht behavioristisch im Sinne des Watson-schen Behaviorismus.)
Grundthema ist die seelische Einstellung des Arbeitnehmers und Arbeitgebers. Ausführlich wird zum Beispiel behandelt: die Wirkung de