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Diese genaue Wiedergabe der Titeiseile erläutert wenigstens zum Teil, was für ein Buch das ist. Landgrebes Anteil ist noch größer: eigentlich ist es eine von „Husserl selbst autorisierte Ausarbeitung“, das, Ergebnis einer Zusammenarbeit gänzlich eigener Art“, so daß „der Gedankengehalt, sozusagen das Rohmaterial von Husserl selbst stammt“. „daß aber für die literarische Fassung der Bearbeiter die Verantwortung trägt“.
Ist die medizinische Psychologie und Menschenkunde betroffen von der phänomenologischen Logik, von Husserls Werk? L. Binswanger, E. Straus sind Phänomenologen unter den Psychiatern. Stanimi der Rang ihrer Ergebnisse aus ihrer Perrönlichkeit, oder ist die phänomenologische Methode ein Schlüssel zu ihren Erfolgen? Die Vorgeschichte der phänomenologischen Logik führt auf Franz Brentano und vielleicht den Thomismus; ihre Nachgeschieckte auf Scheler, Heidegger und Sartre. Dort am Rande also Aristoteles, hier Existentialismus. Auf der ganzen Linie aber Abwehr der Versuche, die Logik aus der Psychologie abzuleiten. Die Philosophie setzt sich zur Wehr gegen psychologisch-empirische Scheinbegründungen; die Logik bleibt autonom. Und doch ist seit Kant und auch seit Hegel (der mit einer „Phänomenologie des Geistes“ anfing) eine Art Revolution im Gange. Sartre behauptet, Husserl habe dem Dasein das Primat vor dem Sein gegeben. Sartre nennt seine eigene Philosophie eine phänomenologische Ontologie. Der Untertitel „Genealogie der Logik“ deutet auch das genetische Element an, wodurch die Logik Husserls relevant für die Psychologie werden kann. — Alle diese Fragen sind lebendig geblieben und nun haben wir also einen authentischen Schlußstein, besser eine neue Quelle zu dem unerläßlichen Studium von Husserls Werken. Wir hören nebenbei, daß das bereits in Prag gedruckte Buch im Kriege zum größten Teil eingestampft wurde; nur 200 Exemplare gelangten ins Ausland.
Nun ist Husserl ein ausnehmend nüchterner, strenger, trockener und eigentlich spröder Denker. Aber er hat das Ev