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Das umfangreiche Buch „Mensch und Gestirn“, das dem Untertitel nach Wege, Erfahrungen und Richtlinien der Kosmopsychologie geben will, bringt neben reichen. Illustrationen und Horoskopfiguren auch eine Reihe von Gestirntabellen, die dem Lernenden unabhängig von sonstigen Werken die Horoskopberechnung ermöglichen. Nach einem kurzen historischen Überblick wird der Versuch gemacht, die Astrologie als moderne psychologische Wissenschaft darzustellen, ein Versuch, der nicht recht überzeugend ausfällt und zudem die Möglichkeiten der Astrologie zu sehr einschränkt, die vielmehr eine anthropologische Wissenschaft genannt werden sollte. Im folgenden Kapitel „Die Möglichkeiten der modernen Astrologie“ werden vor allem die praktischen Anwendungsgebiete behandelt, das Gebiet der Erziehung, der Berufswahl, der sozialen Bindungen, wobei man manchen der aufgestellten Behauptungen allerdings nicht beistimmen kann, so zum Beispiel soll in dem Horoskop eines Richters die Opposition zwischen Neptun und Uranus vom 7. ins 1. Feld auf Beziehungen zur Verbrecherwelt hinweisen und ähnliche Entgleisungen mehr. Die folgenden Kapitel geben Berechnungsanleitungen, gehen auf die, einzelnen Deutungselemente ein, bringen eine im Anfang lebendige, wenn auch nicht gleichwertige Darstellung der Zeichentypen, und dann folgt das übliche Regelwerk, bei dem man allerdings leider nur zu häufig an längst überwunden geglaubte Rezeptbücher peinlichst erinnert wird, und in denen von Psychologie wenig zu verspüren ist. Nach kurzem Streifen des progressiven Horoskopes bringt der Verfasser eine Horoskopdeutung, die bedenklich an die Zettelkästen bekannter Horoskopfabriken erinnert. Ein weiteres Kapitel, „Die Seelenverwandtschaft“ überschrieben, befaßt sich mit der Vergleichs-horoskopie, schließlich wird noch auf das „kollektive Verhängnis“ eingegangen und versucht, an den Horoskopen der letzten russischen Zarenfamilie den Zusammenhang zwischen Schicksal und Planetenkons tellationen nachzuweisen. Nach Besprechun