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Differentialdiagnostisch wichtig ist die Unterscheidung zwischen eingebildeter Schwangerschaft, vorgetäuschter Schwangerschaft und Scheinschwangerschaft infolge Persistenz eines Corpus luteum. Psychische und somatische Faktoren ständen beim Zustandekommen der eingebildeten Schwangerschaft. „sehr häufig“ in so enger Wechselwirkung, daß restlose Aufklärung nicht immer gelingt. Wichtig für die weitere Entwicklung der Sehwangerschaftseinbildung ist eine nicht zutreffende Schwangerschaftsdiagnose von seiten des Arztes oder der Hebamme. — Die Kasuistik der Göttinger Universitätsfrauenklinik zeigt vom Mai 1943 bis Januar 1946 21 Patientinnen — in normalen Zeiten jährlich ein bis zwei Frauen — die fast alle verheiratet waren und deren Ehemänner schon lange als Soldaten im Einsatz standen. Bei den Ehepaaren bestand lebhafter Kinderwunsch. Lediglich bei einer vierzigjährigen Frau und einem achtzehnjährigen Mädchen fand sich eindeutige Angst vor einem Kind. Durchweg war eine meist langwierige Trennung der Ehepartner zu verzeichnen. Mit der anhaltenden Sorge um den