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Verfasser, der zusammen mit H. Hediger (Basel), W. H. Thorpe (Cambridge) und P. Palmgren (Helsingfors) als Herausgeber des vorliegenden Heftes zeichnet, behandelt in seinem Aufsatz erneut das Thema der „Übersprungbewegung“ („Displacement Reaction“). Die deutschen Leser wurden von ihm bereits im Jahre 1940 in das Problem eingeführt, als Tinbergen seinen Aufsatz „Die Übersprungbewegung“ in der „Zeitschrift für Tierpsychologie“1), die im Verlag Parey in Berlin erschien, in deutscher Sprache veröffentlichte. Er unterscheidet 3 Gruppen von Übersprungbewegungen, von denen die erste kurz gekennzeichnet werden soll: Der Kampf -trieb (fighting drive) kann sich nicht folgerichtig entladen, wenn Fluchttendenzen (the escape drive) dabei gleichzeitig im Spiele sind. Diese Situation ist gegeben, wenn Vögel an den Grenzen ihrer Territorien (= Heimatbereiche) einander kampfbereit und zugleich fluchtbereit gegenüberstehen. Die Formen des in dieser zweideutigen Situation erfolgenden Übersprungs ist charakteristisch, das heißt sie erscheint immer wieder, wenn die nämlichen Voraussetzungen gegeben sind. Der „Übersprung“ hier besteht darin, daß sich zum Beispiel die Starmännchen plötzlich putzen, als ob sie sich gar nicht als Feinde gegenüberstünden, und von diesem friedlichen Gehaben vollständig absorbiert erscheinen. Gefiederpflege war in diesem Augenblick nicht