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Chance (Universität Birmingham, England) hat weißen Mäusen große Dosen von Amphetamin (= Benzidrin) injiziert und damit, medizinisch gesprochen, ihren Stoffwechsel und ihre vegetativen Funktionen in Unordnung gebracht. Wenn man die Frage erhebt, „wo“ der Affekt zu lokalisieren wäre, eine vermutlich törichte Frage, so werden gewöhnlich zwei Antworten gegeben: die einen verlegen ihn mehr in das Endokrinium, die anderen stellen sich eine Hirnmythologie vor. Sicherlich sind der Stoffwechsel sowohl als das Nervensystem beteiligt, wenn ein Tier oder ein Mensch in einen Affekt gerät, und immer, so scheint uns, ist das gauze Subjekt bis zur letzten Kapillare im Spiel, und nicht nur körperlichfunktional, sondern zugleich, und das ist der psychologische Aspekt dieser Phänomene, zugleich auch seelischemotional. Verfasser führt am Ende seiner Abhandlung Gesichtspunkte an, die darauf schließen lassen, daß er die Störung von Hirnfunktionen bei seinen mit Benzidrin vergifteten Mäusen annimmt. Er zeigt uns, wie das Verhalten dieser Mäuse in der Vergiftung absonderliche Formen annimmt und wie im besonderen das soziale Verhalten ungewöhnliche Gestaltungen zeigt. Wenn wir als Interpreten seine Darstellung auf eine kurze Formel bringen dürften, so würden wir sagen, daß die erregten Tiere kaleidoskopartig eine Fülle von Übersprungbewegungen zeigen. Ein einzelnes Tier, das allein in