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Die Verfasserin war eine der ersten Mitarbeiterinnen von Szondi und ist wahrscheinlich diejenige Person, welche den Szonditest am besten kennt, außer dem Erfinder selbst. Die Einführung, die sie uns in diese schwierige Methode bietet, zeichnet sich durch ihren praktischen Charakter aus: für die theoretischen Voraussetzungen wird auf die Bücher von Szondi verwiesen. Dagegen findet man in dieser „Introduction” gerade das, was man bei Szondi am meisten vermißt: eine ausfühiliche Beschreibung der verschiedenen Faktoren sowie der Vektoren und deren Konstellationen. Es ist sozusagen das ABC der Methode, welches zum Gebrauch des Anfängers in überaus klarer Sprache, in musterhaft didaktischer Weise dargestellt wird. Sehr dankenswert ist auch die terminologische Reform der Verfasserin. In den Kreisen, wo bisher der Szonditest angewandt wurde, haben sich nach und nach eine Unzahl anfechtbarer, oft sehr irreführender Bezeichnungen eingebürgert. Von allen diesen sieht die Verfasserin radikal ab. Die Vektorenkonstellationen werden von Deri ausschließlich mit denentsprechenden Buchstaben und Zeichen bezeichnet wie h+ s+, h+ s−, und so weiter. Wir hoffen, daß diese Reform baldmöglichst überall eingeführt wird. Dies kann für die „Triebdiagnostik” nur von Vorteil sein, indem die volle Originalität der Szondi-schen Begriffe besser in Erscheinung tritt. Immerhin muß man bemerken, daß die Verfasserin die Faktoren unseres Erachtens vielleicht allzusehr in psychoanalytischer Sprache zu erklären sucht. Die Faktoren m und d zum Beispiel kann man nicht so einfach mit der Oralität und Analität nach Freud identifizieren: die Szondischen Faktoren sind etwas umfassender als jene. Auch befaßt sich das Buch nur mit einem Teil des ganzen Testverfahrens. Hoffentlich wird das Übrige in einem weiteren Band