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Das Buch empfiehlt sich zum Gebrauch neben oder an Stelle der großen problemgeschichtlichen Darstellungen wie etwa die von Windelband für alle diejenigen, welche in die neuzeitlichen Grundlagen des abendländischen Geistes wenigstens eine gewisse Einsicht gewinnen wollen, namentlich dadurch, daß es in den Hauptabschnitten die großen Denker auf Grund einer anscheinend recht genauen Kenntnis ihrer Werke selber zu Worte kommen läßt. Das Auswahlprinzip und das Sehen durch eine aufgesetzte Brille läßt sich natürlich bei keiner solchen Vermittlung aus zweiter Hand vermeiden. Inwieweit das Hauptanliegen des Verfassers, Hegelscher Art, „den kettenhaften Zug des Ganzen an den einzelnen Gliedern, die ineinandergreifende und sich fortsetzende Denkbewegung zu erkennen”, gelungen ist, bleibe dahingestellt. Daß der Geist nie alleine marschiert, sondern immer in Wechselwirkung mit dem äußeren Gang der Dinge, wird zwar an einzelnen Stellen berührt, bleibt aber, wie wohl immer und fast notwendigerweise angesichts der sonst ins Maßlose entgleitenden Aufgabe in solchen Darstellungen, so auch hier, mehr im Hintergrunde; ausgenommen gegen den Schluß. Denn