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Die im Jahre 1935 erschienene erste Auflage dieses Werkes nahm sich vor etwas von jenem Schwung und Glauben an die Möglichkeiten ärztlicher Einflußnahme zu vermitteln, wie sie für jede erfolgreiche Tätigkeit in der Medizin unerläßlich ist. Eine Neuauflage erwies sich schon deswegen als notwendig, weil sich in der Zwischenzeit in Form der Insulinbehandlung, der Krampftherapie und der Leukotomie völlig neue Behandlungsarten entwickelt hatten. Appellierte die erste Auflage mit „Schwung und Glauben“ an „Möglichkeiten ärztlicher Einflußnahme“ als Voraussetzung erfolgreicher ärztlicher Tätigkeit, so herrschen heute Spritze, Elektrode und Skalpell. Um so erfreulicher ist es, was der Autor zu dieser Revolution des therapeutischen Denkens auf dem Gebiete der Psychiatrie zu sagen hat. So bemerkt er zum Beispiel zur Therapie der Schizophrenie: „Nachdem bisher immer die organische Genese der Schizophrenie in diesem Buche hervorgehoben und den somatischen Behandlungsverfahren