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Das Buch enthält im Neudruck folgende Aufsätze: I. Johann Wolfgang v. Goethe: Ausgewählte Schriften zur Philosophie der Morphologie und zur allgemeinen morphologischen Biologie. II. Georg Forster: Ein Blick in das Ganze der Natur. III. Alexander v. Humboldt: Die Lebenskraft oder der rhodische Genius. IV. Lorenz Oken: Entwicklung der wissenschaftlichen Systematik der Tiere. V. Carl Gustav Carus: Welches sind die Anforderungen an eine künftige Bearbeitung der Naturwissenschaften? VI. Karl Ernst v. Baer: Welche Auffassung der lebenden Natur ist die richtige? VII. Johannes Müller: Von dem Bedürfnis der Physiologie nach einer philosophischen Naturbetrachtung. Diese Anthologie wird eingeleitet durch einen Aufsatz des Herausgebers: „Goethes Naturforschung in ihrer geistesgeschichtlichen Gestalt“ und abgeschlossen mit einer Schlußbetrachtung: „Goethes Kompensationsprinzip, das erste holistische Grundgesetz der modernen Biologie“; womit sogleich die Haltung des Herausgebers angedeutet wird. Wenn auch von einem Zurück weder zu dem Inhalt noch allein zu der Denkweise dieser Aufsätze für Naturwissenschaft oder Medizin die Rede sein kann — bei voller Würdigung des Gebotenen, wie vor allem Goethes Naturanschauung selber — so ist doch ihr Studium ohne Zweifel sehr geeignet, der heillosen Verkommenheit etwas aufzuhelfen, in welche durch ein Jahrhundert materialistischer Medizin das Bild vom Menschen im großen und ganzen bei vielen Vertretern der Heilkunde immer mehr hineingesteuert worden ist.