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Ein Versuch aus dem Dietrich schen Institut im Sinne „einer Medizin der Zusammenarbeit nicht der Absonderung“. Es werden zwei Beobachtungen mitgeteilt, deren Krankheitsgeschehen klinisch von psychischen und vegetativen
Symptomen getragen war. Die Grundlage dieser Erkrankungen sei hier eine erst bei der Obduktion nachgewiesene, im frühen Kindesalter auf getretene und später rezidivierende Basalmeningitis gewesen. Durch Übergreifen dieser chronischen Entzündungsvorgänge auf die unmittelbar anliegenden vegetativen Zentren sei es zu einer Korrelationsstörung im vegetativen System gekommen, in deren Bereich auch psychisch abartige Reaktionen miteinbezogen wurden. Am Anfang des Krankheitsgeschehens stehe somit der körperliche Befund. Daraus wird die Forderung abgeleitet, in den Gestaltkreis von Weizsäckers neben Psychischem auch Somatisches miteinzubeziehen. — Letzterer spricht im Gestaltkreis aber auch nicht von Psychogenie, sondern vom pathischen Pentagramm, als Bild der pathischen Existenz des Menschen und betont, daß niemand sagen könne, wer „angefangen“ habe, der Leib oder die Seele.