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In diesem grundlegenden Aufsatz bricht der Verf. eine Lanze für die Ausbildung und künftige Verwendung des „Schulpsychologen“. Er stellt die These auf, gleichlaufend mit dem fortschreitenden Prozeß der Rationalisierung unseres gesamten Kulturlebens sei auch der Lehrer mehr als früher vor die Forderung gestellt, „sein pädagogisches Handeln fortlaufend zu begründen und nicht nur ‚im Gefühl‘ zu haben.“ Darum müsse die pädagogisch-psychologische Grundausbildung des künftigen Lehrers gegenüber früheren Zeiten eine stärkere Betonung und Differenzierung erfahren. Andererseits könne schon aus ökonomischen Gründen nicht jeder Lehrer zum Fachpsychologen herangebildet werden; eine solche Forderung sei ein utopischer Wunschtraum. Vielmehr müsse der Durchschnittslehrer der Zukunft, statt dilettantisch auf dem weiten Felde der Fachpsychologie herum zu experimentieren, sich mehr und mehr dazu entschließen, auf Teilgebieten, „wie das in allen Berufen üblich ist, einen sog. Spezialisten zu Rate zu ziehen.“ Dies sei der künftige Schulpsychologe, der eine Stellung im Schulleben einnehmen sollte, die ihn einerseits als Lehrer an einem Schulkomplex mit dem konkreten Schulleben in unmittelbare Berührung bringe, ihn aber andererseits auf Grund seiner zusätzlichen Ausbildung befähige, gewisse Spezialaufgaben zu