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Von einer kritischen Betrachtung der „gegenwärtigen Lage der Psychologie“ ausgehend wird die Forderung nach einer Schichten-(vgl. Lersch, Rothacker) und Stufenlehre des Seelischen begründet. Das Aristotelische Dreistufenprinzip wird hier festgehalten, da des Verfassers Position die einer personalistischen Psychologie ist. Auf der „Stufe der anima vegetativa“, im Seinsbereich der Pflanzen werden die Wesensmerkmale niederster Beseeltheit gesucht. Die ziel- und planvolle Gestalt und Form ins Anorganische tragende aristotelische Entelechie — in ihrer begrifflichen Neuerweckung durch H. Driesch — und die Zurückhaltung und Hemmung niederer (anorganischer) Kräfte werden als Grundprinzipien der Entfaltung des Seelischen auf dieser Stufe erkannt. Die Pflanze, die allein ausschließlich in diesem Bereiche lebt, ist „ganz Trieb zur Vereinigung mit der umgebenden Welt“. Im Schlafe des Menschen gewinnt diese vegetative Seele, deren Funktionen Regeneration und Regulation sind, Vorherrschaft über die höheren Stufen. Während die vegetativen Lebensvorgänge der Pflanze dem Zweifel unterliegen, ob es sich um „wirkliche Beseelung oder um ein bloßes Organisationsprinzip handelt“ und daher für sie die Bezeichnung „psychoide Prozesse“ vorgezogen wurde, bricht in der „Tierseele (Stufe der anima sensitiva)“ das Seelische von innen heraus durch, haftet dieser der Charakter der Spontanität an. Hier „wird die Welt nicht bloß materiell, sondern auch in einem inneren Angesprochensein mit