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Wie in der Einleitung hervorgehoben, hat Verfasser sich die Aufgabe gestellt, eine synoptische Darstellung des Seelenlebens des Kindes nach dem „Gesamtstande der Gegenwartsforschung“ zu geben ohne sich einer bestimmten psychologischen Schule zu verschreiben. Es ergibt sich ihm eine Einteilung der Kindheit in eine Früh- und eine Hauptphase, wobei die Zäsur nicht mit dem Schulalter, sondern etwa 2 Jahre früher gesetzt wird. Die Frühphase sei gekennzeichnet durch die reine Ichbezogenheit, die Hauptphase durch die empirischsachliche Einstellung im kindlichen Erleben. Gegründet wird dies auf einschlägige Arbeiten verschiedener Autoren, vor allem aber auf Aussprüche der beiden eigenen Kinder des Verfassers. So sehr diese durch ihre Ursprünglichkeit die Darlegungen beleben, und obwohl Hansen sich mit deren Zitierung in bester Gesellschaft befindet (unter anderen Cl. und W. Stern, D. und R. Katz), so fraglich erscheint die Berechtigung, daraus allgemein-verbindliche psychologische Thesen abzuleiten, da diese die geistige und soziologische Umwelt-Bedingtheit des kindlichen Welterlebens nicht mit einbeziehen. Weiterhin gibt Verfasser eine Anzahl von systematisch gegliederten Einzelbeschreibungen, von denen diejenige über das musikalische Gestalten hervorgehoben sei.
Charakteristisch für die Arbeit ist das 304 Nummern umfassende Literaturverzeichnis,