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Martha Muchow gehörte lange Jahre zu den Schülern und engsten Mitarbeitern von William Stern, Hamburg, bis sie ihre Stelle im Jahre 1933 nach der Eliminierung ihres Lehrers ebenfalls aufgeben mußte. Wenige Tage später fand man sie, erst 41 jährig, sterbend in ihrer Wohnung. Das vorliegende kleine Buch — es wurde von ihrem Bruder Hans Heinrich Muchow aus verschiedenen, zum Teil vergriffenen Schriften zusammengestellt — spricht den Leser somit als eine Art Vermächtnis dieser in mancher Hinsicht außergewöhnlichen Persönlichkeit an. Jede Seite bezeugt jene so seltene ausgewogene Verbindung von streng wissenschaftlicher Wahrheitsfindung und fraulich-mütterlicher Wärme, wie sie die Referentin noch 1931, im Anfang ihrer Studien, am Hamburger Institut dankbar erleben durfte.
Martha Muchow war Volksschullehrerin, bevor sie sich, zuerst in ihrer Freizeit, dann hauptamtlich, der Erforschung der frühkindlichen Psychologie widmete. So ergibt sich eine, besonders fruchtbare