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Dieses Heft ist eine kurze, anspruchslose Einführungin die immer noch und immer wieder aktuelle Frage nach Wert und Berechtigung der Strafe. Ohne hierzu neue Gedankengänge zu bringen, faßt es die alten pro und kontra in sympathischer Weise zusammen. Es unterscheidet Strafen, die aus den kindlichen Handlungen als natürliche Folgen erwachsen (die von Rousseau im „Emile“ vertretenen) und solchen, die von außen, von den Erziehern kraft ihrer Macht und Autorität zugefügt werden. Obwohl die Verfasserin diese letzteren anscheinend nicht grundsätzlich ablehnt, empfiehlt sie doch als wirksamste Strafe den Liebesentzug, der aber immer auf eine befristete Zeit und im Hinblick auf eine bestimmte Handlung auferlegt werden solle. Einige kurze Beispiele illustrieren die vorwiegend theoretische kompilatorische Darstellung.