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Verfasser skizziert zunächst den Weg der modernen Medizin von ihrer rein naturwissenschaftlichen Einstellung zu einer psychosomatischen Blickrichtung, Unter Hinweis auf die Arbeiten Pawlows, Krehls, Siebecks, v. Bergmanns, v. Weizsäckers wird die Bedeutung des Seelischen im bisher als rein somatisch angesprochenen Krankheitsgeschehen aufgewiesen und dabei ein Abriß einer Physiologie der Angst gegeben. Jedoch ist „nicht die krankhafte Angst — im Symptombild der Psychosen, Zwangsoder Angstneurosen — sondern die Angst des kranken Menschen“ Gegenstand der Untersuchung. Hier werden, da die Schrift aus der Erfahrung der chirurgischen Arbeit entstanden ist, jene Situationen besprochen, welchen der Chirurg