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Die vorliegende Studie geht das Problem des Typus in der Tiefenpsychologie an. Sie stellt einen Kernabschnitt aus einer Forschungsarbeit dar, die im Auftrag des früheren Berliner Institutes für psychologische Forschung und Psychotherapie gemacht wurde. Die Untersuchung wurde im Januar 1945 abgeschlossen. Seitdem wurden die Patienten mit der nachstehend ausgeführten Methode untersucht. Die Ergebnisse haben sich bestätigt, so daß die Veröffentlichung nunmehr beginnen kann.
Ein Bewußtseinsganzes ist ein anderes als ein Ganzes, das den unbewußten Untergrund miteinbezieht. Ein psychologisches Ganzes ist ein anderes Ganzes als eine Ganzheit, die die Leib-Seele-Einheit mit in Betracht zieht. Ein Ganzes, in dem das Gefühl die strukturbildende Kraft ist, ist wiederum ein anderes Ganzes als die Ganzheit, in der der Wille die dominierende Funktion ist. Es müssen also auch die das Ganze aufbauenden Funktionen gesehen werden. Es erscheint also zweckmäßig, die verschiedenen Ganzheitsbetrachtungen als Perspektiven zu sehen. Es ist in den Blick zu nehmen der Leib-Seele-Zusammenhang, wie ihn Kretschmer fand; es wird die Ganzheit untersucht werden, die durch die finale Leitlinie gebildet wird (Alfred Adler). Es wird weiter nach den Grundfunktionen gefragt werden, wie sie Pfahler, C. G. Jung und in Anwendung Jungscher Aspekte Wartegg finden. Je reicher die Perspektiven, je reicher das Bild der erfaßten Person.
Es fehlte bislang zum Teil an Methoden, diese Perspektiven durchzuführen. So werden hier auch noch unveröffentlichte Teste verwandt, die an dieser Stelle nur in ihrer praktischen Anwendung gegeben werden können.
a) Der Eckle-Ostermeyersche Aktivitätstest.2) Dieser Test gibt in fünf zum Teil in sich untergegliederten Aktivitätsstufen Grade der Aktivitätsstärke. Auf der linken Seite findet sich die große Untergruppe geringer, wenig ausgreifender Aktivität. Ia, Ib, II. Der Test beginnt mit der mit zartester Empfindsamkeit gekoppelten geringen Aktivitätsstärke Ia. Ihr nahe