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Der Autor entwickelt in dieser „psychoanalytischen Studie“ eine Reihe von Ideen, die nicht einfach — wie man annehmen könnte—auf einem der psychoanalytischen Systeme beruhen, er geht vielmehr von seiner eigenen Lehre aus, der «Psychologie de la motivation», die er 1948 in einer Publikation darstellte. Mit dieser Theorie ist leider, wie es üblich und offenbar unvermeidlich ist, eine spezielle Terminologie verbunden, die zu den wohlbekannten alten Begriffen neue hinzufügt. Unterscheidungen wie Neubildungen sind oft sehr subtil und werden einen Übersetzer noch in Verlegenheit bringen. Auch dem Referenten erleichtern sie seine Arbeit nicht. Eines der Grundziele der Abhandlung besteht darin, das „Überbewußte“ zu analysieren; damit ist beileibe nicht etwa das Über-Ich Freuds gemeint, sondern der Verfasser sieht die innere Situation des Menschen folgendermaßen:
Es gibt 4 psychische Funktionen (aber nicht die von C. G. Jung) oder Instanzen, deren jede eine bestimmte. Form seelischen Geschehens bezeichnet, sie