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Die Bedeutung der Schriften des Theophrastus Paracelsus sind für eine medizinische Anthropologie noch kaum erschlossen. Er darf als der letzte Arzt bezeichnet werden, der auf dem Boden gnostisch-mystischer Naturerkenntnis eine Anthropologie großen Umfangs besaß. Die Schwierigkeiten seiner Ausdrucksweise, die zahlreichen symbolischen Wortbildungen schrecken allerdings den Leser immer wieder vor dem genaueren Studium seines Werkes zurück. Um so verdienstvoller ist es, daß der Herausgeber der vorliegenden Schrift, G. J. Deggeller in seinem ausführlichen Nachwort über die „paraoelsische Methode der Erkenntnis durch Bewußtseins- und Substanzwandel“ in das Labyrinth der Gedankengänge des berühmten Arztes klärend eingedrungen ist. Abgesehen davon bietet die Schrift dem Paracelsuskenner und -verehrer einen wichtigen Beitrag zur Auffassung Hohenheims über Grundfragen der Religion und des Christentums. Die Identität von Bewußtsein und Substanz, ihre Wandlungen als Stufen der Bewußtwerdung und der Verwandlung irdischer Substanzen etwa im alchimistischen Prozeß, ihre anthropologischen und kosmologischen Aspekte bilden den Hintergrund der paracelsischen Anschauung von der Bedeutung des Abendmahls.
In sehr eigenartiger Weise, im Unterschied zu Katholiken und Protestanten