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Der Titel dieser von Freunden und Kollegen Willy Hellpachs ausgewählten und zu seinem 70. Geburtstag herausgegebenen Aufsätze ist gut gewählt. Es erschließt sich uns hier wirklich ein universales, in dieser Art schwerlich ein zweites Mal anzutreffendes Wissen, das kaum ein Gebiet menschlicher Forscherarbeit außer Betracht läßt und dabei immer den vollen Zusammenhang mit dem Leben wahrt. Eingeleitet wird das Werk durch sehr instruktive Beiträge von Sachkennern des betreffenden Gebietes. Eine ausgezeichnete Einführung von Curt Oehme: „Willy Hellpach und die praktische Heilkunde“ steht an der Spitze. Es folgen Beiträge von Bernhard de Rudder: „Arzt auf naturwissenschaftlichem Grenzland“, von Albert Wellek: „Willy Hellpachs Werk als Psychologe“, und Wilhelm Witte: „Willy Hellpach als Denker“. Man hätte noch zahlreiche Würdigungen Hellpachs anschließen können, die die in den genannten Aufsätzen zum Teil nur gestreiften Themata ergänzt hätten: Willy Hellpach als Pädagoge, Willy Hellpach als Religionsforscher, als Politiker, als Soziologe, als Staatswissenschaftler, als Klimaforscher (dies sogar ein sehr wesentlicher Teil seiner Lebensarbeit!), als Kulturhistoriker und so weiter. Aber die eigentliche Zentralquelle, von der seine Forscherarbeit gespeist wird, ist doch die Psychologie, von der er ursprünglich ausgegangen war, und psychologische Fragestellungen sind es, von denen aus auch die