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Außer anderen, vor allem infektiösen Noxen sind für die Entstehung einer Mißbildung als Folge einer Keimschädigung auch psychische zu erwähnen. Zwar fehlen dementsprechende Ergebnisse aus Tierversuchen. Klebanow konnte jedoch bei einer „großen Zahl“ von Frauen, die früher meist viele Jahre inhaftiert waren, in den der Haft folgenden Jahren auffallend häufig Fortpflanzungsstörungen beobachten. Die meisten dieser Frauen hatten bereits während der Inhaftierung genitale Funktionsstörungen aufzuweisen. Bei vielen kam es schon im Zusammenhang mit der Einweisung in ein Lager zu einem Sistieren der Periodenblutung. Häufig kam es unter den seelischen Belastungen und der Verschlechterung der Ernährung zu einer bis zur Haftentlassung andauernden Amenorrhoe. Bei den meisten Frauen entstanden nach der Haftentlassung innerhalb weniger Monate wieder die früheren Zyklusverhältnisse, jedoch kam es auffallend häufig zu erheblichen und hartnäckigen Stoffwechsel- und verschiedenen Fortpflanzungsstörungen. Primäre oder sekundäre, sicher germinativ bedingte Sterilitäten waren ebenso an der Tagesordnung wie Spontanaborte. Daneben war die Zahl der intrauterinen Fruchttode ungewöhnlich groß, und von den Neugeborenen derjenigen Frauen, die ihre Kinder austragen konnten, wiesen relativ viele somatische Abwegigkeiten auf. Die statistische Erfassung eines etwa 1500 Geburten berücksichtigenden Materials ergab eine Fehl- und Mißbildungsquote von 4 Prozent. Besonders interessant war dabei, daß unter den 58 geschädigten Kindern 12 mongoloide Idioten waren. Damit hat etwa jede 130. dieser früher inhaftierten Frauen ein mongoloides Kind geboren (sonst im allgemeinen auf 6000 bis 10000 Geburten ein Fall von Mongolismus). Die weitere Verfolgung der generativen Störungen bei diesen Frauen hat eine auffallende Normalisierung der Verhältnisse erkennen lassen, das heißt daß in den ersten drei Jahren nach der Haftzeit eine Mißbildungshäufung besteht, die zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr vorhanden zu s