You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das autogene Training (a. T.) ist ein Übungsverfahren und wendet sich an die gesamte psychophysische Reaktion des Menschen. Verfasser weist dabei auf die Beziehung zur Hypnose, der legitimen Mutter des a. T., hin. Das a. T., das aus bestimmten Gründen besser in Gruppen (bis zu 50 Personen) durchgeführt wird, könnte zu einem wesentlichen Faktor für Arbeitserleichterungen bei Werktätigen werden. Das a. T. hat sich außerdem infolge einer „Resonanzdämpfung der Affekte“ bei zahlreichen „organneurotischen“ Funktionsstörungen bewährt, z. B. beim Asthma bronchiale, bei „Herzanfällen“, bei chronischer spastischer Obstipation, bei Hypertonie, unter der Geburt, sowie geradezu spezifisch bei Einschlafstörungen. Die experimentelle Begründung der Wirksamkeit des Verfahrens ist seit 20 Jahren sowohl von physiologischer wie psychologischer Seite gegeben. Das Mindestalter der Patienten soll etwa 8 bis 10 Jahre betragen,