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Im folgenden soll am konkreten Fall einer Kinderneurose gezeigt werden, daß die im Titel dieser Arbeit angeführte Alternative „directive or non directive“ kein sehr instruktiver Gegensatz ist. Ob die dirigierende oder nichtdirigierende Methode bei der Psychotherapie von Kindern angezeigt ist oder nicht, muß von Phase zu Phase im Rahmen der Behandlung entschieden werden.
Trotzdem weist die obige Alternative auf ein Problem hin, das mutatis mutandis auch bei der analytischen Therapie von Erwachsenen einer Lösung bedarf.
Es handelt sich um die Frage, wie Direktiven, die im Verlauf einer Analyse gegeben werden, beschaffen sein müssen, um für den Patienten fruchtbar zu werden. Da auch die sogenannte „non directive therapy“ der weitgehend bewährten Freudschen Observanz mit indirekten und verschlüsselten Weisungen arbeitet, so dürfte der Ertrag einer Untersuchung, wie wir sie hier anstellen wollen, auch für die „non directive therapy“ von einiger Bedeutung sein.
Jede Neurose — Zustand abnormer Erlebnisreaktionen1) — besteht in einem in spezifischer Weise gestörten Können. Auch beim Nichtneurotiker, das heißt