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Der Verfasser versucht, das Problem der Beziehungen zwischen der Tuberkulose und dem Seelischen bei den Tuberkulosepatienten als ein medizinisch-psychologisches Ganzes anzugehen. Mit dem Wissen um den spezifischen Charakter der Krankheit und weit davon entfernt, vorschnelle Theorien zu bilden, bemüht er sich, jeden Patienten individuell und in seinen menschlichen Bezügen zu studieren. Er erörtert kurz das technische Problem der Erfassung: die Person des Beobachters, Zeit und Ort der Beobachtung. Dann zeigt er an 27 biographischen Skizzen in einem kurzen 1. Teil den Einfluß des Seelischen auf die Tuberkulose mit seinen bewußten und unbewußten seelischen Faktoren und in seiner Rolle bei der Entstehung, der Entwicklung und Heilung der Krankheit, — wobei der tiefenpsyehologische Aspekt nur kurz gestreift wird —, und in einem sehr viel längeren 2. Teil den Einfluß der Tuberkulose auf das Seelische durch die organischen Veränderungen, die verän