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Das Jahrbuch enthält sechs Arbeiten über das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt im weitesten Sinn. Das Kapitel „Kosmopathische Seelen“ aus Graf Hermann Keyserlings „Reise durch die Zeit“, von der Band I („Ursprünge und Entfaltungen“, ) vorliegt, dürfte besser im Zusammenhang dieses Werkes besprochen werden. Hier nur soviel, daß es den Tenor des Jahrbuchs bestimmt. Der Mensch ist in die Geschehnisse auf der Erde und die Vorgänge im Weltall verflochten. Wie weit ist er dennoch frei?
Die Standpunkte der einzelnen Autoren sind verschieden akzentuiert, ohne indessen allzu scharfe Fronten zu beziehen; das Determinismus-Indeterminismus-Problem dürfte auch nach den gegenwärtigen naturwissenschaftlichen Resultaten noch unentschieden bleiben. Ist Keyserling mehr für ein Hinhorchen auf die »forces des choses« (Napoleon), so formuliert in der zweiten Arbeit Pascual Jordan, daß sich im mikrophysischen Bereich das Atom von Fall zu Fall entscheide (Seite 77). Die Willensfreiheit existierte demnach jenseits oder unterhalb des statistisch erfaßbaren, objektivierbaren Durchschnittsgeschehens; die Reaktion eines Atom