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Der Autor beschäftigt sich seit Jahren eifrig mit dem Problem des Zufalles. Um dieses Problem zu untersuchen, wären von vorneherein 2 Wege möglich. Der eine ist derjenige der statistischmathematischen Berechnung. (So wurde zum Beispiel statistisch bewiesen, daß gehäufte Autounfälle häufiger vorkommen, als die mathematische Berechnung mit der Voraussetzung, daß nur der reine Zufall eine Rolle spielt, ergeben würde.) Ein zweiter Weg wäre der, daß man von einzelnen Fällen ausgeht, das heißt Fälle sammelt, und jeden einzelnen Fall in seinem Zusammenhang studiert. (So die Psychoanalyse mit den Fehlhandlungen: In anscheinend „zufälligen“ Fehlhandlungen konnte Freud einen latenten Sinn nachweisen.) — Der Verfasser wählte diesen letzteren Weg. Sein Buch enthält mehr als 200 Fälle von auffallenden, erstaunlichen und seltsamen Zufällen. Einige sind vom Verfasser selbst erlebt worden. Die meisten wurden ihm von Lesern, Korrespondenten oder Bekannten mündlich oder brieflich mitgeteilt. Andere wurden der Literatur oder Zeitungen entnommen. Eine wissenschaftliche Erforschung würde aber gründlichere Erhebungen über den Tatbestand und das Suchen nach einem Sinnzusammenhang zwischen dem Geschehenen und den in die Vorfälle verwickelten Persönlichkeiten erfordern. Unter den angeführten Fällen gibt es solche, die man ohne weiteres mit dem Unbewußten erklären könnte, zum Beispiel denjenigen jenes Dichters, der sein Manuskript im Rauschzustand verloren hatte, und der es wiederfand in einer Kneipe, in welche er „zufällig“ ging, um ein Glas Bier zu trinken (Seite 37). Bei manchen andern