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Bevor der Verfasser die spezifischen Versuchsbedingungen und-anordnungen sowie deren Ergebnisse schildert, gibt er einen kurzen Überblick über die verschiedensten Möglichkeiten der Beeinflussung des Grundumsatzes. Im Hinblick auf die spezielle Themastellung seiner Arbeit seien hier die von ihm angeführten Versuche mit Grundumsatzbestimmung an schlafenden Versuchspersonen im Kerckhoff-Institut, Bad Nauheim (Foerster) erwähnt, deren Resultate unbefriedigend und uneinheitlich waren. Fernerhin werden die Beobachtungen von Feuchtinger, Gagel und Shorvon genannt, die sich auf bestimmte seelische Erlebnisse als auslösende Faktoren von Fett- oder Magersucht bei konstitutionell disponierten Personen beziehen. Wenn auch nicht alle diese Fälle mit meßbaren Störungen des Energiestoffwechsels kombiniert waren, so fanden sich im Falle deutlicher Abweichung der Grundumsatzwerte von der Norm die verschiedensten Kombinationen von Fett- und Magersucht mit Erhöhung oder Erniedrigung des Grundumsatzes, was zu der Frage nach der isolierten psychischen Beeinflußbarkeit des Grundumsatzes hinführt.
Da alle psychischen Einflüsse, die (wie z.B. Erschrecken) einen Mehrverbrauch an Sauerstoff bedingen, nicht geeignet waren, der gestellten Aufgabe gerecht zu werden, zielten die Versuche auf die Möglichkeit einer Stoffwechselsenkung durch gleichmäßige, in Hypnose gegebene Ruhesuggestionen hin.
Die Durchführung der Versuche erfolgte in der Klimakammer Wetzlar und Thauer an sechs gesunden Studenten. Der Grundumsatz wurde 63 mal ohne und 100 mal in Hypnose (zumindest in Stadium II) bestimmt. Einzelnes über die Methodik muß in der Originalarbeit nachgelesen werden.
Zusammenfassung der wesentlichsten Ergebnisse:
In Ruhe-Hypnose wurde nach statistischer Berechnung einedurchschnittliche Grundumsatzsenkung von 5, 96 Prozent beobachtet. (In einem einzigen Fall wurde eine maximale Senkung von 31 Prozent erreicht.)
Die Stoffwechselsenkung war unabhängig von der Hypnosetiefe.
Bei männlichen Versuchspersonen zeigt