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Es wurden 100 Patienten mit Parkinsonismus ohne Berücksichtigung der Ätiologie im Einzelfalle in bezug auf ihre Persönlichkeit untersucht. Die psychologischen Beobachtungen und Untersuchungen (zum Teil in Form von Analyse, Gesprächen, Informationen über Hausarzt und Angehörige, sowie Testverfahren nach Rorschach) zogen sich in 50 Prozent der Fälle über mehr als 2 Jahre hin und in keinem Fall über einen kürzeren Zeitraum als 2 Monate. Das Ergebnis dieser Untersuchungen führte zu einer Unterteilung der Patienten in 3 verschiedene Gruppen:
Normale, unauffällige Patienten mit leichter und guter Anpassung an die jeweiligen Lebensbedingungen (48 Fälle).
Stark beeinflußbare, erregbare, von der Umwelt abhängige Patienten (33 Fälle).
Sehr ehrgeizige, anspruchsvolle, emprfindliche und leicht enttäuschte Patienten (19 Fälle).
Während bei den Patienten der ersten Gruppe durch seelische Belastungen nur in 12 Prozent, in Gruppe 2 in 21 Prozent eine Verschlechterung im Verlauf ihrer Erkrankung eintrat, zeigte sich in der 3. Gruppe mit 58 Prozent eine entsprechend höhere Abhängigkeit von seelischen Bedingungen. Ebenfalls sprachen die beiden ersten Gruppen mit 79 und 77 Prozent günstig auf eine medizinische Therapie an, Gruppe 3 dagegen nur in 37 Prozent der Fälle. Während sich die Patienten aus den beiden ersten Gruppen sozusagen in ihre Krankheit ergeben und ihr tägliches Leben dieser anpassen, versucht die 3. Gruppe mit aller Anstrengung den Anforderungen aus gesunden Tagen weiterhin zu entsprechen, wodurch die Patienten ständig unter seelischem Druck stehen, der seinerseits den Fortschritt der Krankheit begünstigt.
Durch psychotherapeutische Behandlung konnte in keinem Falle eine Heilung erzielt, wohl aber 25 Prozent der Beschwerden behoben werden (bemessen und beurteilt an Hand von 7 genau umrissenen Aufgaben, und zwar bestimmten körperlichen Tätigkeiten und Übungen).
Der praktische Wert dieser Ergebnisse liegt darin, daß man auf Grund des jeweiligen Persönlichkeitstypes 1. den entsp