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Die Frage, ob seelische Erlebnisse körperliche Erkrankungen in ihrem Verlauf beeinflussen können und vor allem auch in ihrem Beginn wesentlich wirksam sind, bejaht der Verfasser und belegt dies mit einer Reihe sehr eindrucksvoller Krankengeschichten (Torsionsdystonie, multiple Sklerose, Bulbärparalyse, vasomotorischer Kopfschmerz, psychogene Aphonie). Er umreißt den Begriff „psychisches Trauma“ näher und weist darauf hin, daß in der Neurologie das psychische Trauma als möglicher ätiologischer Faktor durchaus mitbeachtet werden muß. Nach den Erfahrungen des Verfassers müßten manche gutachtlichen Fragestellungen bezüglich des Kausalzusammenhangs in diesem Sinne überprüft werden.