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Kurze juristische Orientierung. Pharmakologische Vorbemerkungen. Überblick über die wichtigste Literatur. Schilderung eigener Untersuchungen mit folgendem Ergebnis: 1. Die Narkoanalyse kann als diagnostisches Hilfsmittel im allgemeinen nicht empfohlen werden, da zu häufig falsche Angaben gemacht werden. 2. Kontraindikation bei Verdacht auf latente Psychosen, die durch eine Narkoanalyse zur Exacerbation gebracht werden können. 3. Beider
Behandlung mancher Patienten wird Zeit gespart. Vor allem der Anstaltspsychiater kommt häufig zu einer sinnvolleren Eingliederung der Kranken in die Arbeitstherapie (angeführt werden Anstaltsfälle mit folgender Diagnose: sensitiver Beziehungswahn, abnorme Persönlichkeit, psychasthenische Psychopathin). 4. Zur Einleitung einer Hypnose ist die Halbnarkose unnötig. 5. Kombination des zur Narkoanalyse benützten Barbitals mit Pervitin kann zu einer erheblichen Intensivierung der Wirksamkeit führen.