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Von 58 operierten Patienten konnten nur 11 präzise Angaben machen. Diese berichten übereinstimmend, daß mit dem Augenblick der Operation die Traumbildung erlischt. Nach 1 bis 12 Monaten, in 3 Fällen bis zu 2 Jahren nach der Operation, wurden wieder Träume erinnert, aber seltener als früher. Die Träume werden weniger intensiv erlebt. Wahrscheinlich ist, daß diese quantitative und qualitative Veränderung der Traumtätigkeit mit der Senkung des gesamten emotionalen Spannungsniveaus, die allgemein bei Leukotomierten beobachtet wird, in Zusammenhang steht. Das Wiederauftreten der Träume läßt sich vielleicht mit dem Ausgleich der frontothalamischen Persönlichkeitsveränderung in Beziehung setzen. Das etwas erhöhteaffektive Spannungsniveau genügt jetzt zwar zur Traumentstehung, nicht aber für das normale Traumerleben. Bei einem Fall stellt sich die alte Intensität des Traumerlebens zwar wieder her, gleichzeitig aber kommt es zum Rezidiv der Krankheit.